Thekenaufsteller: Kleine Displays mit großer Wirkung

Die Kasse ist einer der wenigen Orte in einem Geschäft, an denen der Kunde bereits langsamer geworden ist.

Sie warten vielleicht an der Kasse, stellen einem Mitarbeiter eine Frage, vergleichen kleinere Artikel oder stehen so nah an einem Produkt, dass sie es berühren können, ohne in einen anderen Gang zu gehen. Diese kurze Pause wird leicht übersehen, kann aber im Einzelhandel wertvoll sein.

Das ist wo Thekendisplayständer ihrer eigentlichen Arbeit nachgehen.

Es handelt sich nicht um große, wuchtige Verkaufsdisplays. Sie dominieren den Laden nicht wie Boden- oder Eckdisplays. Ihr Wert liegt in etwas anderem: Sie befinden sich in der Nähe des Kunden, nahe dem Kassenbereich und nahe dem Moment, in dem ein weiterer kleiner Einkauf noch leicht fällt.

Ein gut gestaltetes Thekendisplay kann ein kleines Produkt zu einem schnellen Zusatzkauf machen. Lippenbalsam, Kaugummi, Süßigkeiten, Hautpflegeproben, TelefonzubehörSchlüsselanhänger, Parfümproben, kleine Kosmetikartikel und Produkte in Reisegröße entsprechen alle diesem Einzelhandelsverhalten.

Aber nicht jedes kleine Produkt gehört auf eine Theke. Und nicht jede Thekenaufstellung funktioniert, nur weil sie in Kassennähe steht. Produkt, Struktur, Botschaft, Material, Platzierung und die Umsetzung im Geschäft müssen stimmig sein.

Genau das wird in diesem Artikel erklärt.

 

Wozu Thekenaufsteller wirklich gedacht sind

Platziert im finalen Kaufmoment

Thekenaufsteller sind kleine Verkaufsdisplays, die auf Kassentheken, Bedientheken, Apothekenschaltern, Kosmetiktheken, Präsentationstischen, Kassenbereichen in Boutiquen oder anderen Oberflächen im Einzelhandel, die häufig berührt werden, platziert werden.

Sie werden häufig als Verkaufsdisplays eingesetzt, da sie sich gegen Ende des Einkaufsprozesses befinden. Der Kunde ist bereits kaufbereit, wodurch sich die Verkaufstheke vom Hauptregal unterscheidet.

Ein Regal fordert den Kunden dazu auf, Suche.

Ein Thekendisplay platziert das Produkt direkt vor den Kunden.

Dieser Unterschied ist wichtig. Ein Thekendisplay muss den Kunden nicht durch den ganzen Laden führen. Es muss lediglich dafür sorgen, dass ein Produkt in einem kurzen Kaufmoment leicht wahrgenommen, verstanden und mitgenommen werden kann.

Entwickelt für optimale Produktsichtbarkeit aus nächster Nähe

Im Vergleich zu größeren Verkaufsdisplays wirken Thekendisplays aus nächster Nähe. Der Kunde steht üblicherweise in der Nähe des Displays, daher muss das Produkt nicht aus der Ferne wahrgenommen werden. Stattdessen muss es sofort erkennbar sein.

Ein gutes Thekendisplay sollte drei Fragen nahezu gleichzeitig beantworten: 

Was ist das Produkt?

Warum sollte ich das bemerken?

Kann ich es leicht aufheben?

Kann der Händler diese Fragen nicht schnell beantworten, wird der Kunde wahrscheinlich weiterziehen.

Anders als Bodenaufsteller und Regalaufsteller

A Bodendisplay Regaldisplays sind oft so gestaltet, dass sie aus der Ferne eine starke visuelle Wirkung erzielen. Sie fügen sich in eine bestehende Produktkategorie ein. Thekendisplays funktionieren anders.

Es bietet weniger Platz, scheint aber näher am endgültigen Entscheidungspunkt zu liegen. Das bedeutet, Klarheit ist wichtiger als Umfang.

Das Produkt muss sichtbar sein.

Die Nachricht muss schnell übermittelt werden.

Der Gegenstand muss leicht zu entnehmen sein, ohne die gesamte Auslage zu beeinträchtigen.

Ein Thekendisplay ist nicht einfach nur ein kleines Tablett mit Produkten darin. Es ist eine Mikroverkaufsfläche.

 Zähleranzeige

Produkte, die auf Thekendisplays tatsächlich funktionieren

Kleine Produkte, die leicht zu verstehen sind

Die beste Passform bietet in der Regel ein Produkt, das klein, leicht verständlich und einfach zu einem bestehenden Einkauf hinzuzufügen ist.

Süßigkeiten, Kaugummi, Lippenbalsam, Mini-Hautpflegeprodukte, Reisegrößen, Geschenkgutscheine, Schlüsselanhänger, Proben und kleine Geschenkverpackungen – all das entspricht diesem Muster. Käufer verstehen es sofort. Der Nutzen ist offensichtlich, der Preis meist erschwinglich und die Entscheidung fällt leicht.

Diese Produkte benötigen keine große Präsentationsfläche. Sie benötigen lediglich Sichtbarkeit zum richtigen Zeitpunkt.

Schönheits- und Körperpflegeartikel

Schönheits- und Körperpflegeprodukte eignen sich auch gut für die Präsentation auf Ladentheken, insbesondere wenn die Kunden von einer nahen Betrachtung oder einer leichten Interaktion profitieren.

Ein Nagellack-Display, ein Parfümtester-Ständer, ein Kosmetiktablett oder eine Hautpflegeproben-Einheit können das Produkt zugänglicher machen als in einem verschlossenen Schrank oder einem überfüllten Regal.

Bei diesen Produkten sollte die Auslage nicht nur der Warenbestückung dienen. Sie sollte den Kunden auch helfen, Farben, Texturen, Verpackungen oder Musteroptionen deutlich zu erkennen.

Kleine Elektronikzubehörteile und praktische Erweiterungen

Kleine Elektronikzubehörteile bilden eine weitere gängige Kategorie.

Ladekabel, Adapter, Bildschirmreiniger, kleine Hüllen, Ohrhörer und kompaktes technisches Zubehör sind praktische Ergänzungen. Ein Käufer erinnert sich möglicherweise erst daran, dass er eines davon benötigt, wenn er es sieht. 

Bei diesen Artikeln ist Ordnung wichtig. Haken, Ablagen, Trennwände oder kleine Fächer erleichtern den Vergleich verschiedener Artikelnummern. Ein unordentlicher Haufen Kabel oder Zubehör beeinträchtigt die Präsentation schnell.

Produkte, die möglicherweise nicht in Thekenauslagen passen

Nicht jedes Produkt gehört auf eine Ladentheke.

Große Artikel, teure Produkte, die einer detaillierten Erklärung bedürfen, schwere Güter oder Produkte mit komplexen Varianten benötigen möglicherweise ein anderes Präsentationsformat. In diesen Fällen eignen sich Bodenaufsteller, Regalaufsteller, abschließbare Vitrinen oder geführte Produktpräsentationen unter Umständen besser.

Die entscheidende Frage ist einfach: Kann der Käufer das Produkt schnell verstehen und es problemlos mitnehmen?

Falls ja, könnte ein Thekenaufsteller eine gute Option sein.

 

Wie Thekendisplays den Moment an der Kasse einfangen

Der Zähler ist ein kurzes Entscheidungsfenster

Der Kassenbereich ist nicht dasselbe wie das Hauptregal.

Wenn die Kunden die Kasse erreichen, haben sie den Großteil ihrer geplanten Einkäufe bereits erledigt. Sie warten möglicherweise auf die Bezahlung, sehen sich um, während die Angestellten die Artikel scannen, oder stehen so nah, dass sie kleine Produkte in der Nähe bemerken.

Dadurch entsteht ein kurzes Zeitfenster für Entscheidungen.

Eine Thekenaufstellung ist dann effektiv, wenn sie in den jeweiligen Moment passt. Der Kunde beginnt keine lange Produktsuche, sondern trifft eine schnelle Entscheidung.

Ist das nützlich?

Ist es erschwinglich?

Ist es leicht zu erlernen?

Möchte ich es jetzt hinzufügen?

Die Präsentation muss kein komplettes Einkaufserlebnis bieten. Sie muss lediglich einen zusätzlichen Kauf unkompliziert gestalten.

Das Produkt muss leicht zu akzeptieren sein.

Die besten Produkte für Thekendisplays sind in der Regel selbsterklärend und benötigen keine Erklärung durch das Personal.

Eine Packung Kaugummi, ein Lippenbalsam, eine kleine Hautpflegeprobe, ein Schlüsselanhänger, ein Ladekabel oder ein Reiseprodukt erfordern keine lange Entscheidung. Der Käufer versteht den Nutzen sofort.

Auch der Preis spielt eine Rolle. Wenn das Produkt als risikoarme Ergänzung erscheint, fällt die Kaufentscheidung leichter. Ist der Preis hoch oder muss man das Produkt vergleichen, ist der Verkaufstresen möglicherweise nicht der richtige Ort dafür.

Deshalb sollten Marken die Produkte für die Thekenaufstellung nicht nur danach auswählen, was sie bewerben möchten. Sie sollten Produkte wählen, die Kunden in diesem Moment im Geschäft schnell annehmen können.

Die Botschaft sollte vor Abschluss der Zahlung klar sein.

Ein Thekendisplay hat nur sehr wenig Zeit zur Kommunikation.

Die Botschaft muss einfach sein: Was ist das Produkt, warum ist es nützlich und warum sollte der Kunde es jetzt kaufen? Lange Texte, zu viele Werbeversprechen oder zu viele Produktoptionen können die Wirkung abschwächen.

Bei Werbeartikeln sollte das Angebot gut sichtbar sein. Bei Kosmetikartikeln sollten Farbe oder Produktvorteil leicht erkennbar sein. Bei kleinen Accessoires sollte die Produktfunktion offensichtlich sein.

Ein gut gestaltetes Kassendisplay fordert den Kunden nicht zu viel zum Nachdenken auf.

Es beseitigt die Reibung.

 Thekendisplayständer

Thekendisplay-Formate für verschiedene Einzelhandelsprodukte

Etageren-Tabletts für Kosmetikartikel und klein verpackte Waren

Etageren sind nützlich, wenn Produkte von vorne sichtbar sein müssen.

Bei Kosmetikartikeln, Hautpflegeprodukten, Lippenbalsam, Parfümproben, Nagellack und Kleinverpackungen sorgt eine gestaffelte Anordnung für Ordnung, ohne die hinteren Regale zu verdecken. Außerdem wirkt die Präsentation übersichtlicher, wenn Kunden nahe am Tresen stehen.

Dieses Format eignet sich am besten, wenn die Artikelanzahl begrenzt ist. Werden zu viele Farben, Düfte oder Größen in einer kleinen Schale präsentiert, kann die Darstellung schnell unübersichtlich werden.

Ein gut gestalteter, mehrstufiger Thekenaufsteller sollte den Vergleich erleichtern, nicht erschweren.

Schwerkraft-Auffangbehälter für Süßigkeiten, Kaugummi und Kleinpackungen

Schwerkraft-Displays werden häufig für kleine, schnell verkäufliche Produkte wie Kaugummi, Bonbons, Pfefferminzpastillen, Portionsbeutel und ... verwendet. Snack Packungen.

Der Vorteil ist einfach: Die Produkte bewegen sich nach vorne, wenn Kunden sie entnehmen. Dadurch wirkt die Auslage stets vollständig und ansprechend, ohne dass ständige manuelle Anpassungen nötig sind.

Bei Thekenartikeln mit hohem Umschlag ist das wichtig. Ein Display, das nach wenigen Käufen leer oder unordentlich wirkt, verliert schnell an Wirkung.

Dieses Format ist praktisch, erfordert aber eine präzise Produktabmessung. Ist die Verpackung zu breit, zu leicht oder zu unregelmäßig geformt, lässt sich das Produkt möglicherweise nicht richtig verschieben.

Haken- und Stifthalterungen für Zubehör

Für kleine Hängeprodukte eignen sich Haken- oder Stiftaufsteller besser.

Handy-Zubehör, Schlüsselanhänger, kleine Werkzeuge, verpackte Kosmetikartikel, Haaraccessoires und leichte Verkaufsartikel lassen sich oft gut an Haken präsentieren. Diese Anordnung sorgt für eine saubere Thekenoberfläche und erleichtert die Trennung verschiedener Artikelnummern.

Hakenaufsteller erfordern jedoch ein sorgfältiges Ausbalancieren. Ist der Aufsteller zu schmal oder zu hoch, kann er instabil werden, wenn Produkte ungleichmäßig entnommen werden.

Bei der Verwendung an der Theke sollte Stabilität niemals eine Nebensache sein.

Tester- und Musterdisplays für Kosmetiktheken

Für Kosmetiktheken wird oft eine andere Art von Thekendisplay benötigt.

Das Ziel ist nicht immer ein spontaner Impulskauf. Manchmal geht es um Testen, Vergleichen und das Sammeln von Produkterfahrungen. Ein Tester-Display für Hautpflege-, Parfüm-, Kosmetik- oder Nagelprodukte sollte es ermöglichen, das Produkt leicht anzufassen, zu testen und zu verstehen.

In diesem Fall gewinnt die Materialbeschaffenheit an Bedeutung. Konstruktionen aus Acryl, Metall, Holz oder verschiedenen Materialien ermöglichen eine elegantere und hochwertigere Präsentation als ein einfaches Papptablett.

Bei Schönheitsprodukten wird die Thekenpräsentation Teil des Markenerlebnisses und dient nicht nur als Produktaufbewahrung.

 

Materialauswahl für Thekendisplays


Karton für kurzfristige Werbeaktionen

Karton Thekendisplays eignen sich hervorragend für kurzfristige Werbeaktionen. Sie sind leicht, bedruckbar und kostengünstig für saisonale Kampagnen, Snacks, Süßigkeiten, Kaugummi und klein verpackte Waren.

Ihr größter Vorteil ist die visuelle Flexibilität. Bedruckte Grafiken können den Kopfbereich, die Seitenwände, die Vorderkante und den Produktbereich bedecken, wodurch sich das Display für Werbebotschaften eignet.

Die Einschränkung liegt in der Haltbarkeit. Bei starker Beanspruchung oder längerem Gebrauch können die Kanten abnutzen und die Struktur ihr makelloses Aussehen verlieren.

 

Acryl für optimale Produktsichtbarkeit

Thekenaufsteller aus Acrylglas werden häufig für Produkte gewählt, die gut sichtbar sein und eine ansprechendere Präsentation erfordern.

Kosmetikprodukte, Hautpflegeprodukte, Uhren, Schmuck, kleine Elektronikartikel und hochwertige Accessoires profitieren oft von Acryl, da sich das Material leicht, transparent und modern anfühlt. Es sorgt dafür, dass das Produkt gut sichtbar bleibt, ohne optisch überladen zu wirken.

Der Kompromiss besteht in den Kosten und der Oberflächenpflege. Acrylic Kann bei unsachgemäßer Behandlung zerkratzen, daher sollten Oberflächenbehandlung, Verpackung und täglicher Gebrauch berücksichtigt werden.

 

PVC für den dauerhaften mittelfristigen Einsatz

PVC kann eine sinnvolle Zwischenlösung sein.

Es ist haltbarer als Karton und oft kostengünstiger als Acryl. Es eignet sich gut für mittelfristige Thekenaufsteller, insbesondere wenn Marken eine saubere Druckoberfläche wünschen, aber keine transparente Struktur benötigen.

PVC Es ist auch in der Produktion flexibel. Es kann zugeschnitten, geformt, bedruckt und zu verschiedenen Anzeigeformaten zusammengebaut werden.

Es bietet zwar nicht die gleiche Premium-Klarheit wie Acrylglas, aber für viele Ladentheken bietet es ein praktisches Gleichgewicht zwischen Aussehen, Kosten und Haltbarkeit.

 

Metall und Holz für eine stärkere Markenpräsenz

Metall und Holz eignen sich besser für längerfristige oder hochwertigere Thekenpräsentationen.

Metall verleiht Stabilität und ist für häufiges Produkthandling geeignet. Holz sorgt für Wärme und ein beständigeres Markenimage. Diese Materialien eignen sich hervorragend für Boutique-Theken, Geschenkartikel, hochwertige Kleinwaren oder langfristig gestaltete Markenbereiche.

Der Nachteil sind höhere Kosten, aufwändigere Transporte und geringere Flexibilität bei kurzfristigen Kampagnen.

 

Materialmix für individuelle Thekenaufsteller

Viele individuell gefertigte Thekenaufsteller verwenden verschiedene Materialien, um Funktion und Aussehen in Einklang zu bringen.

Ein Display kann zur Stabilisierung einen Metallrahmen, zur besseren Produktpräsentation Acrylhalterungen und für das Branding bedruckte PVC- oder Kartonplatten verwenden. Mit diesem Ansatz können Marken die Kosten gezielt dort einsetzen, wo die visuelle Wirkung am wichtigsten ist.

Bei der Wahl des besten Materials geht es selten darum, dass ein Material „besser“ ist. Vielmehr geht es darum, welche Kombination zum Produkt und zum Verwendungszweck im Einzelhandel passt.

 Thekendisplays

Wo Thekendisplays am besten funktionieren

Kassen

Die Kasse ist der offensichtlichste Ort.

Ein Display an der Kasse ist besonders effektiv, wenn sich die Produkte leicht in den Warenkorb legen lassen. Kaugummi, Süßigkeiten, Lippenbalsam, Reisepackungen, kleine Werkzeuge oder Handy-Zubehör profitieren vom Kaufmoment am Ende des Einkaufs.

Das Display sollte während des Wartens oder Bezahlvorgangs gut sichtbar sein. Es sollte weder Zahlungsterminals noch Packbereiche oder die Bewegungsfreiheit des Personals einschränken.

Kosmetik- und Schönheitstheken

Kosmetiktheken sind anders.

Hier ist der Kunde möglicherweise eher bereit, Produkte zu vergleichen, anzufassen, zu testen oder Fragen zu stellen. Eine Thekenauslage in diesem Bereich sollte daher nicht nur schnelle Impulskäufe, sondern auch eine genaue Betrachtung und Interaktion mit den Produkten ermöglichen.

Bei Kosmetikprodukten spielt die Präsentationsqualität eine entscheidende Rolle. Produktwinkel, Beleuchtung, Materialbeschaffenheit und die Zugänglichkeit für Tester beeinflussen maßgeblich den professionellen Eindruck der Präsentation.

Apotheken- und Serviceschalter

Apothekentheken benötigen ein saubereres und praktischeres Konzept.

Die dort platzierten Produkte sollten übersichtlich, nützlich und vertrauenswürdig wirken. Zu viel Farbe oder Unordnung können der Kategorie schaden.

Eine gut gestaltete Thekenpräsentation in der Apotheke sollte den Kunden helfen, praktische Zusatzprodukte zu entdecken, ohne dass der Raum chaotisch wirkt.

Kassenbereiche der Boutique

In den Kassenbereichen von Boutiquen können kleine Premium-Zusätze angeboten werden: Schmuck, Duftproben, kleine Geschenke, Accessoires oder Markenartikel.

In diesen Bereichen sollte die Warenpräsentation zum Stil des Geschäfts passen und nicht wie eine temporäre Werbeaktion wirken. Material und Verarbeitung gewinnen hier an Bedeutung.

 

Details zur Umsetzung im Einzelhandel, die darüber entscheiden, ob Thekendisplays tatsächlich funktionieren

Gegenraum ist operativer Raum

Ein Verkaufstresen ist keine leere Ausstellungsfläche.

Es handelt sich um einen Arbeitsbereich. Die Mitarbeiter scannen Produkte, packen Tüten, beantworten Fragen, wickeln Zahlungen ab, bearbeiten Retouren und führen dort mitunter Produkte vor. Wenn ein Thekenaufsteller im Weg ist, kann das Ladenpersonal ihn an einen weniger optimalen Platz stellen – selbst wenn die ursprüngliche Anordnung gut aussah.

Ein Display sollte für Kunden gut sichtbar sein, aber weder Zahlungsgeräte, Belegdrucker, Barcode-Scanner, Einkaufstüten, Produktproben noch die Bewegungsfreiheit des Personals einschränken. Die Displayfläche muss um den eigentlichen Verkaufstresen herum geplant werden, nicht nur um die Produkte.

Ein Display, das den Geschäftsbetrieb stört, wird nicht lange am besten Standort bleiben.

Die Wiederauffüllung des Lagers sollte schnell und unkompliziert erfolgen.

Die Auslagen an der Theke sind oft klein, müssen aber trotzdem aufgefüllt werden.

Wenn die Mitarbeiter nicht wissen, wo die einzelnen Produkte hingehören, wird die Warenauslage im Laufe des Tages unübersichtlich. Sind die Produkte schwer nachzufüllen, platzieren die Mitarbeiter sie möglicherweise einfach dort, wo gerade Platz ist. Dadurch verliert die Auslage ihre Struktur und die Markenpräsentation.

Deshalb können Produktfächer, Trays, Trennwände, bedruckte Etiketten oder eine einfache Regallogik nützlich sein.

Eine gut gestaltete Thekenauslage sollte das Nachfüllen der Waren nahezu automatisch ermöglichen. Das Personal sollte die Anordnung der Waren ohne weitere Anweisungen verstehen.

Teilweiser Abverkauf verändert das Erscheinungsbild der Anzeige

Ein Thekenauslage ist selten immer perfekt gefüllt.

Kunden nehmen Produkte entgegen. Manche Artikel verkaufen sich schneller als andere. Muster können umgestellt werden. Verpackungen können sich verschieben. Nach wenigen Stunden kann die Auslage ganz anders aussehen als auf dem freigegebenen Produktfoto.

Hier kommt es auf die Struktur an.

Ein Warenträger sollte auch nach teilweisem Abverkauf noch ordentlich aussehen. Produkte sollten nicht in leere Lücken fallen. Die wichtigste Produktbotschaft sollte auch bei sich änderndem Lagerbestand sichtbar bleiben.

Dies ist besonders wichtig bei Displays mit mehreren Artikeln. Wenn sich ein Produkt schneller verkauft, sollte das Display nicht plötzlich unübersichtlich wirken.

Verpackung und flächendeckende Einführung sind wichtig

Bei einem Geschäft kann die Auslage von Hand verstellt werden.

Für viele Geschäfte muss es wiederholbar sein.

Verpackung, Aufbau und Versand sind Bestandteile der Displaygestaltung. Ein Thekendisplay muss möglicherweise flach verpackt versendet, vorbefüllt geliefert, werkzeuglos aufgebaut oder in einen Standardkarton verpackt werden können. Wird die Verpackung nicht sorgfältig geplant, können Displays beschädigt ankommen oder der Aufbau dauert zu lange.

Deshalb sollte das produktionsorientierte Denken frühzeitig beginnen.

Ein gut gestaltetes Thekendisplay ist nicht nur für den Kunden konzipiert. Es ist auch für den Versand, das Ladenpersonal, die Warenauffüllung und den täglichen Gebrauch geeignet.

 

Häufige Fehler, die Marken bei Thekendisplays machen

Nutzung des Displays als Produktlager

Der häufigste Fehler ist, dass die Thekenauslage als Ablagefläche genutzt wird.

Ein vollgestellter Warenträger kann produktiv wirken, doch zu viele Produkte können die Botschaft verwässern. Auf Thekenhöhe fällt Unordnung sehr schnell auf.

Wenn der Kunde das Angebot nicht innerhalb weniger Sekunden versteht, ist die Präsentation zu komplex.

Zu viele Produkte oder Nachrichten hinzufügen

Manche Marken versuchen, jede Artikelnummer, jeden Vorteil, jede Geschmacksrichtung und jede Werbebotschaft in einem kleinen Thekendisplay unterzubringen.

Das führt meistens zu Verwirrung.

Ein Thekendisplay sollte einen klaren Fokus haben. Eine Hauptproduktgruppe, eine zentrale Botschaft und ein einfacher Kaufanreiz sind oft wirkungsvoller als eine überladene Präsentation.

Produkte schwer aufnehmbar machen

Schlechter Produktzugang ist ein weiteres Problem.

Sind Artikel schwer zu entnehmen, vermeiden Kunden es, sie anzufassen. Dies gilt insbesondere für dicht verpackte Kosmetikartikel, kleine Elektronikzubehörteile oder zerbrechliche Gegenstände.

Ein Produkt, das nicht einfach in die Hand genommen werden kann, wird mit geringerer Wahrscheinlichkeit gekauft.

Verpackung, Versand und Ladeneinrichtung außer Acht gelassen

Der letzte Fehler besteht darin, zu ignorieren, wie das Display versendet und angeliefert wird.

Bei Filialenübergreifenden Werbeaktionen ist eine effiziente Verpackung entscheidend. Ein Display, das zwar gut aussieht, aber beschädigt ankommt, zu lange für den Aufbau benötigt oder kompliziert aufgebaut werden muss, ist in großem Umfang möglicherweise nicht effektiv.

Ein gut gestaltetes Thekendisplay muss mehr aushalten als ein Produktfoto. Es muss im Einzelhandel bestehen.

 

FAQ

1. Wozu werden Thekenaufsteller verwendet?

Thekenaufsteller dienen zur Präsentation von kleinen Produkten, Mustern, Werbeartikeln und Zusatzprodukten an Verkaufstheken, Kassenbereichen, Kosmetiktheken, Apothekenschaltern und Servicetheken. 

2. Steigern Thekenaufsteller den Umsatz?

Sie können den Umsatz steigern, indem sie die Produktsichtbarkeit verbessern und Spontankäufe fördern. Das Ergebnis hängt von der Produktart, der Platzierung, dem Preis, der Verständlichkeit der Botschaft und der Zugänglichkeit des Produkts ab.

3. Welche Produkte eignen sich am besten für Thekenaufsteller?

Kleine, leicht verständliche Produkte eignen sich in der Regel am besten. Beispiele hierfür sind Süßigkeiten, Kaugummi, Lippenbalsam, Hautpflegeproben, Kosmetikartikel, Handy-Zubehör, Schlüsselanhänger, Geschenkartikel, Reisegrößen und klein verpackte Waren.

4. Welche Materialien eignen sich am besten für Thekenaufsteller?

Karton eignet sich gut für kurzfristige Werbeaktionen, Acrylglas ist gut für eine optimale Sichtbarkeit, PVC ist für den dauerhaften mittelfristigen Einsatz geeignet und Metall oder Holz können eine stärkere langfristige Markenpräsentation unterstützen.

5. Können Thekenaufsteller individuell gestaltet werden?

Ja. Thekenaufsteller können hinsichtlich Produktgröße, Material, Struktur, Branding, Regalanordnung, Entnahmemethode, Verpackungsart und Verkaufsflächen individuell angepasst werden.

6. Wie wähle ich einen Thekenaufsteller für mein Produkt aus?

Beginnen Sie mit Produktgröße, Gewicht, Preis, Verkaufsstelle, Kampagnendauer und Kaufverhalten. Eine gute Warenpräsentation sollte das Produkt leicht erkennbar, verständlich, greifbar und wiederauffüllbar machen.

 

Fazit

Ein Thekenaufsteller muss nicht groß sein, um effektiv zu sein.

Es muss den Kunden im richtigen Moment mit dem richtigen Produkt am richtigen Platz an der Theke erreichen. Produktfokus, klare Botschaft, stabile Konstruktion, einfache Entnahme, Materialwahl und Ladenbetrieb beeinflussen den Erfolg des Displays.

Bei kleinen Produkten kann der Verkaufstresen mehr sein als nur übriggebliebene Verkaufsfläche.

Es kann ein entscheidendes Verkaufsargument sein.

Eine ansprechende Warenauslage am Ladentisch hilft Kunden, ein weiteres Produkt zu entdecken, es schnell zu verstehen und es ohne Zögern in den Einkauf aufzunehmen. Genau hier liegt der wahre Mehrwert kleiner Displays im Einzelhandel.

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